Mindful Horsemanship

Der positive Unterschied

Als passionierte Reiterin bin ich seit dem 6. Lebensjahr auf dem Pferderücken zu Hause. In den letzten 30 Jahren durfte ich viel im Sattel von den vierbeinigen Partnern lernen, sie hätten kein besseres Spiegelbild und Lehrmeister sein können. Seit meiner Jugend bin ich dem Dressurreiten sehr verbunden, genieße es aber auch im flotten Galopp über Geländehindernisse zu fliegen. Dressurreiten bedeutet für mich mental mit dem Pferd eins zu werden und scheinbar mühelos die maximale Beweglichkeit zu erleben. Das Voltigieren hat mich Balance, Konzentration, Handeln im richtigen Moment und Anpassungsfähigkeit gelehrt, das Springen Mut und vorausschauendes Denken, die Zeit im Rennsattel während des Studiums Disziplin, Fokus, Schnelligkeit, Leichtigkeit und Lebendigkeit. Zu meinen Zweibeinigen Mentoren zählen der Grand-Prix Reiter Sven Schrocke, S-Vize Dressur-Landesmeisterin in Berlin und Trägerin des Goldenen Reitabzeichens Alexandra Haupt, S-Dressurreiterin und Richterin Susanne Baatz, Veronika Ruff passionierte klassische Dressurreiterin und Egon von Neindorff Schülerin, Hans-Jürgen Naeve ehemaliger Landesmeister Springen Schleswig-Holstein sowie während meiner Zeit in Phoenix (USA) Olympia-Bronze-Team-Medaillenträgerin Christine Traurig.

Zu meinen größten vierbeinigen Lehrmeistern zählen Bubi (deutsches Reitpony) mit dem ich all meine Reitabzeichen absolvieren durfte - Bubi war unfassbar schlau, gelehrig und dickköpfig, er lehrte mich Geduld, ab und an das Fliegen, sowie schnelles Denken, Hino (PRE Hengst), der bis Grand Prix ausgebildet war und mich die erste Piaffe erfühlen ließ, Expert (russicher Sportpferde Hengst), der mich zum Glänzen und Strahlen gebracht hat, Aduktant (der 1,80 m Hannoveraner Wallach bis S-Dressur ausgebildet), der mich gelehrt hat, dass Dressur Leichtigkeit bedeutet und nichts mit Kraft zu tun hat, Fritzchen (Baden Württemberger Hengst), mit ihm habe ich Vorwärts-Abwärts-Reiten und Vertrauen gelernt, sowie Deep Night (Vollblut Hengst) mit dem ich Vorsicht und Sensitivität gelernt habe.

Mindful Horsemanship bedeutet für mich achtsames Reiten, respektvoller Umgang, Disziplin, Fokus, Klarheit, Konzentration und Vertrauen. Einst habe ich das Voltigieren als bereichernd und hilfreich empfunden, um mich mental und physisch bestmöglich für den Reitsport vorzubereiten- heute ist es Yoga für mich. Die Yogaphilosophie hat mich Stärke, Kraft, Konzentration, Achtsamkeit und Geschmeidigkeit gelehrt. Was wie eine körperliche Arbeit aussieht ist eine innere Arbeit. Je mehr Bewusstsein ich erfahren habe, desto stärker, achtsamer, konzentrierter und beweglicher wurde ich. Dies hat mir unwahrscheinlich im Umgang mit meinen Pferden geholfen. Eine regelmäßige Yoga Praxis zusätzlich zum Reiten hilft dir:

  • Du wirst beweglicher geschmeidiger und zügelunabhängiger Sitzen

  • Balance, Koordinationsfähigkeit und Körperbewusstsein werden sich verbessern

  • Kraft und Ausdauer werden zunehmen

  • Sitz und Körperhaltung werden sich verbessern

  • Du wirst selbstbewusster

  • Du wirst aufmerksamer und achtsamer dir und deinem Pferd gegenüber

  • Du wirst ausgeglichener und geduldiger

  • Du lernst deinen Atem zu kontrollieren und dein Stresslevel zu reduzieren

  • Du kannst deine körperlichen und emotionalen Probleme harmonisieren

Habe ich dein Interesse zum Thema Mindful Horsemanship geweckt? Dann melde dich doch beim nächsten Yoga Kurs für Reiter an oder buche mich für deinen Verein zum Workshop / zu einem Vortrag zum Thema Mindful Horsemanship und Yoga für Reiter. Ich freue mich über eine Nachricht von dir an kontakt@annalindenau.com

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu - Mögen alle Menschen und Lebewesen auf dieser Erde glücklich und frei sein. Mögen alle meine Worte, Taten und Gedanken zu diesem Glück und dieser Freiheit beitragen.

Bild: Eigenkreation mit meiner Kamera

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